Allstar Game 2006: Handball-Bundesliga und Bundeskanzleramt machen sich stark für Integration
Nach den jüngsten Diskussionen über Fremdenfeindlichkeit in Deutschland gehen Politik und Handballsport bei der Integration von ausländischen Mitbürgern in die Offensive. So übernimmt Professor Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin für Integration im Bundeskanzleramt, die Schirmherrschaft des All Star Games, bei dem die Nationalmannschaft auf eine internationale Ligaauswahl trifft. Das All Star Game feierte am 5. Juni Premiere in Berlin und soll zukünftig ein ständiges Zuhause in der Bundeshauptstadt finden. Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL): „Der Sport steht bei uns im Vordergrund. Wir stellen uns aber auch einer gesellschaftlichen Verantwortung. Beim All Star Game wollen wir zeigen, dass Sport Völker verbindet und die Menschen in fairem Wettkampf, absolut gewaltfrei, miteinander umgehen lässt. In einer Zeit, wo das nicht selbstverständlich ist, ist der Handballsport gerne Vorbild.“ In den kommenden Wochen wird es Gespräche mit dem Bundeskanzleramt geben, bei denen unter anderem besprochen wird, ob es ein Integrationsprojekt gibt, welches durch die HBL begleitet werden kann.
Zitat der Schirmherrin Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin für Integration im Bundeskanzleramt (Als Bildunterschrift für Porträt Böhmer im Anhang)
„Der Sport ist ein herausragendes Instrument für die gesellschaftliche Integration: Er
spricht jede Sprache und überwindet jede Grenze. Als zweitwichtigste Mannschaftssportart in Deutschland ist gerade der Handball eine „runde Sache" für eine besser funktionierende Integration. Handball kann Freundschaften stiften, Teamgeist schaffen, Vorurteile abbauen und macht gesellschaftliche
Anerkennung erfahrbar.“
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